Wieder gibt es ein gesundes Pausenfrühstück

Mit großer Begeisterung stürzten sich wieder alle Schüler auf das gesunde Pausenbuffet, das im Juni von den Schülern der 3. Klasse unter der Mithilfe von Müttern und einem Vater zubereitet wurde. Aus dem schuleigenen Garten gab es Johannisbeeren und Radieschen, von daheim wurden Kirschen und Erdbeeren mitgebracht. Miteinander gestalteten Kinder und Erwachsene nach dem Motto „Auch das Auge isst mit“ kreative Platten mit Obst, Gemüse und verschiedenen Broten. Reißenden Absatz fanden auch Pellkartoffeln mit Quark sowie Joghurtspeise mit Früchten.  Bei schönem Wetter genossen die Schüler nicht nur das Essen, sondern auch die verlängerte Pause.

        

      

 

 

 

Nach den Pfingstferien fand der Projekttag „Mobilität“ an der Grundschule Rodachtal statt. Dabei ging es um die Themen „Es geht auch ohne Elterntaxi“ und „Sicherheit am und im Schulbus“.

Bereits im Vorfeld hatten alle Schüler in der Pausenhalle mittels eines Fähnchens auf einer Karte sämtlicher Marktrodacher Wohngebiete die Lage ihres Hauses in der entsprechenden Straße gekennzeichnet. Am Projekttag wurden zunächst für fünf festgelegte „Walking Bus-Linien“ über 20 Plakate mit bunten Schuhen gestaltet, die entlang dieser Laufbuslinien aufgehängt werden sollen. Jede dieser fünf Linien hat eine eigene Farbe und ist ab sofort auch auf der Karte in der Pausenhalle entsprechend eingezeichnet.

 

Die Viertklässler erstellten am Computer im Programm „Paint“ verschiedene passend bebilderte Aufrufe wie z.B. „Es geht auch ohne Elterntaxis“, „Auch der Schulweg bildet“ oder „Auf dem Schulweg treffe ich Freunde“. Das Kennzeichnen der Fußgängerbereiche vor dem Schulgelände durch Aufmalen bunter „Keith Harring-Männchen“ mit gelber Straßenmarkierungsfarbe fiel durch plötzlichen Regen buchstäblich ins Wasser, wurde aber am Folgetag nachgeholt. Nach wie vor halten nämlich immer wieder unbedachte Eltern dort, anstatt den großen Schulparkplatz zu nutzen.

                                           

Nach der Pause erkundeten dann Schüler und Lehrkräfte entsprechend der Wohngebiete in fünf verschiedenen Lauftrupps gefährliche Stellen der einzelnen Strecken und mögliche Treffpunkte, damit die Schüler als „Walking Bus“ gemeinsam zur Schule laufen können. Hierbei wurde bei jeder Laufstrecke nicht auf den kürzesten, sondern auf den sichersten Schulweg geachtet. Ziel der Schule ist es, möglichst viele Kinder in den am Morgen hellen Jahreszeiten zum Laufen zu motivieren, um dadurch die Anzahl der täglichen Elterntaxis weiter zu reduzieren.

        

 

Für alle Buskinder gab es nach der Pause ebenfalls ein spezielles Angebot mit Herrn Helmut Förtsch von der Kronacher Verkehrswacht, Herrn Heiko Sesselmann von der Polizei und Frau Graß, die mit dem Schulbus da war. Es wurde das Verhalten im und vor dem Schulbus trainiert und die Gefahren des toten Winkels eindrucksvoll demonstriert. Ganz praktisch wurde am Schulbus ausprobiert, wo genau die Stellen sind, an denen Schulkinder für den Fahrer unsichtbar sind. Mit einer Plane war der gefährliche seitliche tote Winkel ausgelegt, auf den sich die 34 Schüler stellen mussten. Jedes Buskind durfte auf dem Fahrersitz Platz nehmen und konnte so erleben, dass die ganze Busgruppe im Spiegel nicht zu sehen war. Für die Kinder war diese praktische Übung ein lebenswichtiges Ereignis und brachte sie zum Nachdenken.

   

Trainiert und genau besprochen wurden aber auch sehr eindrucksvoll das Verhalten im und am Schulbus sowie das geordnete Einsteigen der Reihe nach. Dabei ging es auch um die allerwichtigsten Regeln: Niemals vor oder hinter dem haltenden Schulbus über die Straße laufen, mindestens einen Meter Abstand zum heranfahrenden Bus halten sowie „Anschnallen ist Pflicht“!

Lesewettbewerb der 3. und 4. Klasse

Am Freitag vor den Pfingstferien fanden sich die Dritt- und Viertklässler in der Pausenhalle zum Lesewettbewerb ein. Nach der Begrüßung durch stellvertretende Schulleiterin, Karin Hader, und einem flotten von allen Kindern gesungenem Lese-Boogie ging der Wettbewerb los. Die im Vorfeld ermittelten Kandidaten (3. Kl: Mila Fischer, Katharina Fischer, Philipp Skall; 4. Kl: Anna-Lena Beetz, Emely Bernschneider, Leon Grebner) trugen zunächst einen geübten und im Anschluss einen ungeübten Text vor. Die Herausforderung bestand darin, jeweils beide Lesetexte flüssig, genau, betont, klanggestaltend, unterstützt mit Mimik und Gestik vorzutragen. Die Jury, bestehend aus Bürgermeister Norbert Gräbner, Förderlehrerin Irene Hartmann, Praktikantin Sophia Recksik und Bufdi Marius Menzel,  hatte nach eben diesen Kriterien über die Vergabe der Plätze zu entscheiden. Da sich die Lesevorträge nur durch Nuancen unterschieden, herrschte bei der Verkündung des Ergebnisses große Spannung unter den Kandidaten und den Mitschülern. Schließlich durfte sich Mila Fischer über den dritten Platz freuen, Leon Grebner über den zweiten Platz und Anna-Lena Beetz über den ersten Platz.   

Die sechs Lesekandidaten von rechts nach links sind:

Philipp Skall, Leon Grebner, Katharina Fiacher, Anna-Lena Beetz, Mila Fischer, Emely Bernschneider

Wieder mal wurde in den beiden zweiten Klassen an der GS Rodachtal ein Lesewettbewerb durchgeführt. Hierauf hatten sich alle 34 Schüler sehr gut vorbereitet und daheim fleißig das Lesen in einem selbstgewählten Kinderbuch trainiert. Hieraus musste jeder in der klasseninternen Entscheidung ca. 2 Minuten lang eine besonders lustige, spannende oder interessante Textpassage vorlesen. Es galt jedoch auch die anspruchsvollere Aufgabe zu meistern, einen unbekannten Text vorzulesen. Bei der Punktebewertung kam es nicht nur auf fehlerfreies, flüssiges Lesen an sondern auch auf die richtige Betonung. Nicht leicht hatten es die beiden Klassenleiterinnen, Frau Hümmrich und Frau Meyer, die Klassensieger zu ermitteln, die dann beim Endentscheid des Lesewettbewerbs in der Pausenhalle nochmals gegeneinander antreten mussten.

Rektorin Annegret Hümmrich bat die zuhörenden Klassenkameraden um Ruhe und wünschte den 3 Jungen und 3 Mädchen viel Erfolg. Alle sechs Kinder hatten sich aus bekannten Kinderbüchern jeweils ein tolles Kapitel ausgewählt und dieses hervorragend geübt, so dass die Mitschüler gut und leise zuhörten bzw. bei lustigen Passagen auch mal herzhaft lachen konnten. Anschließend war wiederum das ca. zweiminütige Vorlesen aus einem unbekannten Buch an der Reihe. Das ausgewählte Buch „Ich und meine Schwester Klara“ mit Geschwistergeschichten zum Schieflachen begeisterte die Zuhörer. Die meisten Punkte im Endentscheid erzielte dann Nico Regel aus der Klasse 2b. Platz 2 erreichte Johanna Fischer Hetter (2a), Platz 3 Jonas Thiem (2b). Annegret Hümmrich gratulierte den drei Kindern ganz herzlich und überreichte ihnen ein Buchgeschenk und eine Urkunde. Aber auch die anderen drei Klassensieger erhielten für ihre ebenfalls guten Leseleistungen eine Teilnehmerurkunde.

 

Das Bild zeigt jeweils von links in der hinteren Reihe: Nico Regel, Johanna Fischer Hetter, Jonas Thiem

in der vorderen Reihe: Cheyenne Burger, Leonie Beie, Lukas Kwiotek

Kurz vor den Pfingstferien war Harald Kiesel, selbst Autor, langjähriger Programmchef & Cheflektor großer Kinderbuchverlage zu Besuch an der Grundschule Rodachtal. Für Verlage wie Beltz & Gelberg oder Baumhaus hat er viele gute und erfolgreiche Kinderbücher entwickelt, an erfolgreichen Reihen wie „Lauras Stern", „Gregs Tagebuch", „Die wilden Fußballkerle oder „Willi will‘s wissen" mitgearbeitet und z.T. Bücher dafür geschrieben. Mit Spannung und Vorfreude wurde er von den Schulkindern erwartet, die sich schon einige dieser Bücher in der Schülerbücherei ausgeliehen hatten. Vor allem die vielen Ausgaben von „Gregs Tagebuch“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Harald Kiesels Ziel ist es, bei möglichst vielen Kindern die Lust am Lesen zu wecken. Seine Autorenlesungen sind keine klassischen Lesungen, bei denen der Autor vorne sitzt und vorliest.

 

Rektorin Annegret Hümmrich begrüßte in der Pausenhalle den Geschichtenerzähler und Autor herzlich und versprach Erst- und Zweitklässlern eine Lesestunde der besonderen Art, denn bei Harald Kiesel sind Zuhören, Mitmachen und Spaß angesagt. Und so war es dann auch! Auf seine Frage Wer von euch liest denn gern?“ schnellten viele Finger in die Höhe – fast alle! Es waren doch auch ein paar Kinder darunter, die Bücher nicht so sehr mögen.

Harald Kiesel stellte sich und seinen Kieselstein, eine Art Glücksbringer, mit einer amüsanten Geschichte vor, in der am Meer der Möwenkot auf seinem Kopf landete.  Fasziniert lauschten die Kinder seinen Erzählungen, wie er sein Lieblingsfach „Lesen“ zum Beruf gemacht hatte, bei welchen Büchern er mitwirkt und dass er sogar beim Drehen des Filmes „Die wilden Fußballkerle“ mit dabei war. Lauthals erschall gemeinsam mit den Schülern der Schlachtruf der wilden Kerle: „Alles ist gut, solange du wild bist!“ Dann berichtete er über den coolsten Hamster der Welt  aus dem Buch „Mein Hamster ist ein Mathe-Ass!“. In der folgenden halben Stunde zeigte Herr Kiesel mit einer PowerPoint Präsentation liebevoll illustrierte Bilder des Buches, erzählte dazu und las Textpassagen der amüsanten Geschichte vor. In ihr bekommt der neunjährige Ben einen ebenso redegewandten wie mathematisch begabten Hamster geschenkt. Er erhält den Namen "Stinky" und hilft  Ben bei den Mathe-Hausaufgaben, denn die mag Ben gar nicht. Als Stinky jedoch in der Schule bei der wichtigen Mathearbeit einschläft, anstatt Ben die richtigen Lösungen zu sagen, erkennt Ben: Er kann seine schlechten Noten nur verbessern, wenn er für sein Lernen selbst Verantwortung übernimmt und freiwillig daheim übt. Und hierbei hilft ihm Stinky, das Mathe-Ass. Auf Harald Kiesels Fragen: „War das eine lustige Geschichte? Hat sie euch gefallen?“, antworteten die Kinder lautstark mit sehr lauten Ja-Rufen.

Durch seine geschickte, kindgerechte Vortragsweise gelang es dem Autor anschließend auch, die Dritt- und Viertklässler zu begeistern. Er verstand es ausgezeichnet, sie einzubeziehen und brachte die Schüler gleichzeitig dazu, höchst aufmerksam zuzuhören. Abwechselnd erzählte er zum Inhalt seiner bekannten Bücher oder las daraus vor. Gekonnt stellte er dabei seine Sachbücher aus der Reihe „Willi wills wissen“ sowie Hintergründe und Inhalte zu den „Wilden Kerlen“ und „Gregs Tagebuch vor. Wie im Flug verging auch die zweite 60minütige Autorenlesung, in der ebenfalls der lustige Erzähl- und Lesevortrag über den Hamster Stinky jeden Zuhörer begeisterte.

Gerne nutzten alle Schüler der Grundschulklassen die Möglichkeit, ein mitgebrachtes Buch aus den Veröffentlichungen von Harald Kiesel von ihm persönlich signieren zu lassen.

Finanzielle Unterstützung für die Autorenlesung gab es vom Elternbeirat, der die beiden Lesungen mit 450 € bezuschusste, so dass jedes Kind nur noch 3 € bezahlen musste. „Da sind wir besonders dankbar“, sagte Rektorin Annegret Hümmrich. „Ohne diese Hilfe wäre dieses tolle Angebot schwerlich umzusetzen gewesen.“

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